Aufnahme P.A.N.Zentrum

Aufnahmevoraussetzungen

Das Angebot des P.A.N. Zentrums richtet sich an Menschen zwischen 18 und 55 Jahren  (im Einzelfall auch älter) mit erworbenen Schädigungen des zentralen Nervensystems wie:

  • Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
  • Schlaganfall
  • hypoxischer Hirnschädigung
  • Hirnentzündung

bei denen nach Beendigung der stationären neurologischen Rehabilitation in der Rehaklinik noch physische, kognitive und psychische Beeinträchtigungen bestehen, die eine selbstständige Lebensführung verhindern.

Die Aufnahme erfolgt in der Regel im Anschluß an die Behandlung in einer Rehabilitationsklinik, wenn die therapeutischen Möglichkeiten dort ausgeschöpft sind. Wir ermöglichen die Fortsetzung der Rehabilitation bis zu 18 Monate.

Weitere Voraussetzungen:

  • Motivation zur Mitarbeit
  • hinreichende Gruppenfähigkeit
  • keine handgreifliche Aggressivität (im Gegensatz zu verbaler Aggressivität)
  • ausbaufähiges Rehabilitationspotential (basale Lernfähigkeit: trotz schwerer Hirnschädigung besteht eine für die Rehabilitation notwendige Lernfähigkeit)

Für Betroffene mit ausgeprägten neurokognitiven Störungen, bei denen noch schwere Einschränkungen des kognitiven Leistungsvermögens bei zumeist weniger betroffener Motorik vorliegen, haben wir ein spezielles Wohnangebot entwickelt.

 

Ausschlusskriterien

Ausschlusskriterien sind

  • fortschreitende Erkrankungen bzw. Zusatzerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose)
  • psychiatrische Zusatzerkrankungen wie Depression oder Schizophrenie im Vordergrund oder akut
  • aktuelle stoffgebundene Abhängigkeiten (Alkohol, etc.)
 

Aufnahmekoordination

  1. Kontaktaufnahme mit dem P.A.N. Zentrum im Fürst Donnersmarck-Haus durch die Rehabilitationsklinik, Angehörige oder Betreuer.
  2. Erste Beratung über Möglichkeiten zur Fortführung der Rehabilitation im Fürst Donnersmarck-Haus (telefonisch).
  3. Zusendung von rehabilitationsmedizinischen Unterlagen.
  4. Persönliches Kennenlernen des Rehabilitanden durch ein Vorstellungsgespräch im Fürst Donnersmarck-Haus mit Besichtigung einer Wohngruppe. Bei auswärts wohnenden Klienten ggf. Besuch unserer Mitarbeiter in der Klinik oder in der Häuslichkeit.
  5. Unterstützung bei der Klärung der Kostenübernahme.
 

Diagnostik und Therapieziele

Jeder Rehabilitand wird bei Aufnahme neurologisch-psychiatrisch und internistisch untersucht. Es wird eine medizinische und soziale Anamnese erhoben, mitgebrachte Vorbefunde und Untersuchungsergebnisse werden gewertet und ggf. reevaluiert.

Auf Grundlage dieser Befunde wird eine rehabilitationsmedizinische Diagnose gestellt. Die sich daraus ergebenden therapeutischen Konsequenzen werden im Team diskutiert. Gemeinsam mit dem Rehabilitanden werden Therapieziele formuliert, interdisziplinär schrittweise umgesetzt und fortlaufend überprüft.

 
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