Aufnahme P.A.N.Zentrum

Aufnahmevoraussetzungen

Das Angebot des P.A.N. Zentrums richtet sich an Menschen zwischen 16 und 55 Jahren  (im Einzelfall auch älter) mit erworbenen Schädigungen des ZNS,

  • Zustand nach Schädel-Hirn-Trauma (SHT),
  • Schlaganfall,
  • hypoxischer Hirnschädigung,
  • Hirnentzündung


bei denen nach Beendigung der stationären neurologischen Rehabilitation in der Rehaklinik noch physische, kognitive und psychische Beeinträchtigungen bestehen, die eine selbstständige Lebensführung verhindern.

 

Die Aufnahme erfolgt in der Regel im Anschluß an die Behandlung in einer Rehabilitationsklinik, wenn die therapeutischen Möglichkeiten dort ausgeschöpft sind. Wir ermöglichen die Fortsetzung der Rehabilitation bis zu 18 Monaten.

 

Weitere Voraussetzungen:

  • Motivation zur Mitarbeit
  • hinreichende Gruppenfähigkeit
  • keine handgreifliche Aggressivität (im Gegensatz zu verbaler Aggressivität)
  • ausbaufähiges Rehabilitationspotential (basale Lernfähigkeit: trotz schwerer Hirnschädigung besteht eine für die Rehabilitation notwendige Lernfähigkeit)

 

Für Betroffene mit ausgeprägten neurokognitiven Störungen, bei denen noch schwere Einschränkungen des kognitiven Leistungsvermögens bei zumeist weniger betroffener Motorik vorliegen, haben wir ein spezielles Wohnangebot entwickelt.

 

Ausschlusskriterien

Ausschlusskriterien sind

  • fortschreitende Erkrankungen bzw. Zusatzerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose)
  • psychiatrische Zusatzerkrankungen wie Depression oder Schizophrenie im Vordergrund oder akut
  • aktuelle stoffgebundene Abhängigkeiten (Alkohol, etc.)
 

Aufnahmekoordination

  1. Kontaktaufnahme mit dem P.A.N. Zentrum im Fürst Donnersmarck-Haus durch die Rehabilitationsklinik, Angehörige oder Betreuer,
  2. erste Beratung über Möglichkeiten zur Fortführung der Rehabilitation im Fürst Donnersmarck-Haus (telefonisch),
  3. Zusendung von rehabilitationsmedizinischen Unterlagen,
  4. persönliches Kennenlernen des Rehabilitanden durch ein Vorstellungsgespräch im Fürst Donnersmarck-Haus mit Besichtigung einer Wohngruppe. Bei auswärts wohnenden Klienten ggf. Besuch unserer Mitarbeiter in der Klinik oder in der Häuslichkeit,
  5. Unterstützung bei der Klärung der Kostenübernahme.
 

Die Koordination der Aufnahme erfolgt durch Prof. Dr. med. Bamborschke

Telefon: 030 - 40 606 - 231
Telefax: 030 - 40 606 - 340

 

oder

Dr. Volker Schmidt

 

Telefon: 030 - 40 606 - 232

Telefax: 030 - 40 606 - 340

 

Erstkontakt

Gerne beantwortet Frau Gnilka, Sekretariat Prof. Bamborschke, Ihre Fragen.

 

Telefon: 030 - 40 606 - 233

 


Gerne beantwortet Frau Peil vom Sozialdienst Ihre Fragen.

 

Telefon: 030 - 40 606 - 266

 

Diagnostik und Therapieziele

Jeder Rehabilitand wird bei Aufnahme neurologisch-psychiatrisch und internistisch untersucht. Es wird die medizinische und soziale Anamnese erhoben, mitgebrachte Vorbefunde und Untersuchungsergebnisse werden gewertet und ggf. reevaluiert.


Auf dem Boden dieser Befunde wird eine rehabilitationsmedizinische Diagnose gestellt. Die sich daraus ergebenden therapeutischen Konsequenzen werden im Team diskutiert. Gemeinsam mit dem Rehabilitanden werden Therapieziele formuliert, interdisziplinär schrittweise umgesetzt und fortlaufend überprüft.

 

 

P.A.N. ZENTRUM
für Post-Akute Neurorehabilitation


Rauentaler Str. 32
13465 Berlin (Frohnau)

Telefon:  030 - 40 606 - 0
Telefax:  030 - 40 606 - 340

 

Neurologie/ Rehabilitation

Dr. med. Volker Schmidt

Dr. med. Volker Schmidt

Telefon:  030 - 40 606 - 232
Telefax:  030 - 40 606 - 340

 

Leitender Arzt

Prof. Stephan Bamborschke

Prof. Dr. med. Stephan Bamborschke

Telefon:  030 - 40 606 - 231
Telefax:  030 - 40 606 - 340