50 Jahre Fürst Donnersmarck-Haus

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Das Fürst Donnersmarck-Haus feierte am 24. Januar 2014 sein 50-jähriges Jubiläum.


1964 übernahm die Fürst Donnersmarck Stiftung die Trägerschaft für das privat gegründete „Kinderheim Frohnau“ im Berliner Norden. Infolge der Kinderlähmungsepidemien der Nachkriegszeit bestand damals ein hoher Bedarf an Einrichtungen, die sich der Förderung der betroffenen Kinder widmete.


Seitdem hat sich vieles getan. Stets war es Ziel des Hauses und der Fürst Donnersmarck-Stiftung, auf die Fragen der Zeit adäquate Antworten zu finden und Raum für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu schaffen.


Heute ist das Fürst Donnersmarck-Haus Spezialist auf dem Gebiet der nachklinischen neurologischen Langzeitrehabilitation. Neben dem P.A.N. Zentrum mit seinem Therapie- und Wohnangebot befinden sich auch Therapeutische Werkstätten und Therapeutische Praxen,  ein Wohnheim und Tagesstrukturangebote im Fürst Donnersmarck-Haus. 


Brücken in ein neues Leben - geleitet von diesem Grundgedanken hat sich die Fürst Donnersmarck-Stiftung und das Fürst Donnersmarck-Haus in den vergangenen 50 Jahren stets als Brückenbauer für neue innovative Angebote für Menschen mit Behinderung engagiert.


So wurde das Kinderheim, einstiger Ausgangspunkt der Einrichtung, 1979 um ein Jugend- und Erwachsenenheim erweitert. Außenwohngruppen für Bewohner des Hauses wurden später zu dem heutigen Angebot „Ambulant Betreutes Wohnen“ kontinuierlich weiterentwickelt, welches zuletzt 2010 um den Bereich „Wohnen mit Intensivbetreuung“ erweitert wurde.


Ende der 1980er Jahre kamen die ersten Klienten mit der Diagnose Schädel-Hirn-Trauma in das Fürst Donnersmack-Haus. Damals stand man selbst im vollstationären Umfeld vor völlig neuen Herausforderungen.


Heute gilt das Fürst Donnersmarck-Haus mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem zeitlich befristeten stationären Angebot als Best-Practice-Einrichtung in der Nachsorge von schwer betroffenen Patienten mit erworbenen Schädigungen des Gehirns. Die therapeutischen Praxen des Hauses sind seit einigen Jahren auch für externe Patienten geöffnet.


Damals wie heute kennzeichnet ein breites Portfolio von Angeboten zur Rehabilitation, Teilhabeförderung und Wegbereitung in den Sozialraum die Einrichtung. Seit nunmehr 50 Jahren erhalten hier Menschen mit Behinderung Hilfe auf Ihrem Weg zu Gleichstellung und Selbstbestimmung.


2014 erweitert das Fürst Donnersmarck-Haus sein P.A.N. Zentrum um ein innovatives Therapiezentrum und bleibt damit auch in Zukunft ein bundesweit wegweisendes Angebot.

 
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