Warum schaffen wir ein Angebot für Menschen
mit schweren kognitiven Störungen?
Seit etwa 10 Jahren gibt es in neurologischen Rehabilitationskliniken Spezialstationen für Menschen mit schweren kognitiven Störungen. Leider bestehen aber bisher keine adäquaten Nachfolgeeinrichtungen. Die Rehabilitanden werden bei fortbestehender Orientierungsstörung und daraus resultierender Hinlauftendenz teilweise in Pflegeheimen unter Altersverwirrten untergebracht. Diese Lücke schließt nun das Fürst Donnersmarck-Haus mit seinem Angebot „Neurokognitive Rehabilitation – Gruppe 4“.
An welche Personen richtet sich unser Angebot?
Das Angebot richtet sich an diejenigen, für die eine realistische Chance besteht, durch Fortführen der Rehabilitation unter alltagsnahen Bedingungen eine Perspektive für ein möglichst selbständiges Wohnen und Arbeiten zu entwickeln.
Aufnahmevoraussetzungen
Ausschlusskriterien
Insgesamt stehen 7 Plätze in einer speziell dafür adaptierten Wohngruppe zur Verfügung. Die Aufenthaltsdauer ist auf maximal 2 Jahre befristet.
Welche Rehabilitationsziele wollen wir erreichen?
Unser Ziel ist es, den Rehabilitanden auf dem Weg zurück in ein möglichst selbständiges, eigen bestimmtes Leben zu unterstützen. Dabei orientieren wir uns an den individuellen Wünschen und Möglichkeiten und zeigen Wege auf, wie auch bei schwer kognitiv eingeschränkten Menschen die soziale und berufliche Wiedereingliederung erfolgreich gelingen kann.
Betreuungsrechtliche Grundlagen
Die Aufnahme der Rehabilitanden erfolgt auf freiwilliger Basis der Betroffenen. Menschen, die den Willen äußern, sich nicht im Rehabilitationszentrum aufhalten zu wollen, werden nicht aufgenommen oder entlassen.
Aufnahmekoordination/ Aufnahme-Assessment
Praktischer Ablauf
